Angelschein - Angelkarte Dänemark

Angeln in Dänemark
Angeln in Dänemark

Ob dicke Dorsche aus dem Skagerrak oder freundliche Forellen aus dem Fischteich, um sich frei in Mutter Natur bedienen zu können, benötigt man jedoch immer eine spezielle Erlaubnis. Zum Fischen im Salzwasser ist der Dänische Angelschein erforderlich, der nicht nur in Touristenbüros und Postämtern zu bekommen ist, sondern auch in Angelgeschäften, an Kiosken und auf Campingplätzen. Auch viele Kutterkapitäne haben das Recht, ihren Hobbykollegen diese Erlaubnis zu erteilen.

Nachwuchsangler, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen - ebenso wie ältere Menschen über 65 Jahre - keinen Angelschein. Doch auch für all diejenigen, die ohne diese Erlaubnis nicht auf Angeltour gehen dürfen, ist es nicht besonders schwer, den Schein zu bekommen. Eine Prüfung zum Sportfischer muss nämlich nicht abgelegt werden. Lediglich der gültige Personalausweis ist erforderlich.

Angelkarten für einen Tag oder eine Woche

Wer sein Glück in einem Binnengewässer versuchen möchte, der benötigt zusätzlich zum Dänischen Angelschein noch die Erlaubnis des Eigentümers des Sees oder des Bachabschnitts. In der Regel werden dazu Angelkarten ausgestellt. Diese sind als „Dagkort“ einen Tag gültig und als „Ugekort“ eine ganze Woche. Zu bekommen sind die Angelkarten bei den Besitzern oder Pächtern der Gewässer. Viele Angelvereine haben ebenfalls ihre eigenen Reviere und erlauben es auch Nicht-Mitgliedern, in ihren Gewässern zu fischen. Als Mitglied profitiert man in der Regel von zusätzlichen Vorteilen, wie etwa dem Zugang zu besonders ergiebigen Fischgründen.

Auf dem Erlaubnisschein, der in vielen Fällen gleich für mehrere Gewässer gilt, sind auch die Regeln vermerkt, die beim Angeln in den betreffenden Seen und Flüssen zu beachten sind. Dabei geht es um Schonzeiten und Mindestgrößen, sowie um Sperrstrecken oder spezielle Verbote wie Schleppangeln oder bestimmte Köder.